Zu Beginn legte uns der Stammapostel das Pfingstgrußwort aus Hebräer 12, 1 ans Herz: „ ... lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist ...“
Unser Stammapostel appellierte eindringlich an uns, dass wir alle Lasten, die uns bedrücken, niederlegen mögen. Denn nur so ist innerer Friede und eine intensive Beziehung zu Gott möglich. Außerdem können wir so die Dinge aus einem anderen Blickwinkel betrachten und unser Leben positiver gestalten. Wir wollen aber nicht nur Lasten, die unser tägliches Leben erschweren, ablegen, sondern uns auch von der Sünde lösen.
Wir müssen geduldig darum kämpfen, dass wir die genannten Lasten ablegen
können. Denn wir können uns unser Leben nicht aussuchen. Aber Gott ist
immer bei uns und kann jederzeit eingreifen.
Grußwort für die Kinder in aller Welt: Die ersten Apostel und ihre Anhänger warteten friedlich und einmütig auf die Verheißung von Jesus, einen Geist des Trostes zu senden. Schon bald wurde ihr Vertrauen in diese Vorhersage mit der Aussendung des Heiligen Geistes belohnt. Übertragen auf unsere Situation heute bedeutet das, dass wir auch in einer starken und friedlichen Gemeinschaft auf die Wiederkunft des Sohnes Gottes warten wollen. Darauf soll unser ganzes Bestreben abzielen.
Grundlage des Gottesdienstes war das Wort aus Apostelgeschichte 1, 8: „ … aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“
Der Schwerpunkt lag dabei auf der „Kraft des Heiligen Geistes“. Wir besitzen den Heiligen Geist durch die Versiegelung aus dem Apostelamt. Diese Kraft ist für folgende Punkte unbedingt notwendig: Stärkung unseres Glaubens, Erhaltung der Freude an Gottes Werk und Hoffnung auf die Erfüllung des Glaubenszieles sowie die Bewältigung des täglichen Lebens. Der Stammapostel äußerte den Wunsch, dass diese Kraft bei uns noch viel mehr wirksam werden soll. Dazu muss die Kraft nutzbar gemacht und aktiviert werden.
Wie kann dies geschehen?: Wichtigstes Mittel dafür ist das Gebet, da wir so in engen Kontakt mit Gott treten können. Wenn wir uns ihm anvertrauen, erleben wir manchmal Problemlösungen und Entwicklungen, die uns überraschen und die wir nie für möglich gehalten hätten.
Wenn wir erfüllt sind von der Kraft des Heiligen Geistes und unseren Gott sowie Glaubenserlebnisse erlebt haben, können wir auch davon zeugen und von dieser Kraft abgeben. Je stärker wir mit Gott verbunden sind, desto besser kann dies gelingen. Im Gottesdienst wurde deutlich, dass jeder Zeuge eine eigene Geschichte aus individuellen Erlebnissen heraus hat! Wir wollen zu unserem Zeugnis stehen.
Fazit:
- Die beiden Pfingstgrußworte helfen dabei, auf die Wiederkunft hinzuarbeiten und diese mitzuerleben.
- Mit der Kraft des Heiligen Geistes lassen sich alle oben genannten Vorsätze erreichen! Diese ist zu allem fähig!
- Zusammenfassung des Pfingstwortes durch folgenden Dreiklang: Kraft des Heiligen Geistes + Gebet + mehr Glauben + Zeugnis bringen.
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